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Gebet

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Im Islam ist die Verbindung zwischen dem Muslim und dem Schöpfer aller Welten das Gebet.

Einige Gelehrte meinen, dass das Gebet eines Mannes, dessen Untergewand (Izaar) über die Fußknöchel hinunterhängt, ungültig ist, egal ob es sich um ein langes Gewand oder um Hosen handelt, weil er seine Aura zwar bedeckt hat, aber mit einem verbotenen Kleidungsstück. Nach der Mehrheit der Gelehrten hat dies keinen Einfluss auf die Gültigkeit des Gebetes, weil die Aura bedeckt ist und Scheich Ibn Baz meint, dass derjenige zwar sündigt, aber sein Gebet gültig ist.

Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte. „Was auch immer von dem unteren Kleidungsstück über den Knöchel hinweg hängt, ist im Feuer.“ 

Imam Ahmad berichtet, dass Abdur-Rahman ibn Yaqub sagte: „Ich fragte Abu Sa’id: ‚Hast du etwas vom Gesandten Allahs über das Gewand gehört?’ Er sagte: ‚Ja, hör gut zu. Das Gewand des Mu’min sollte bis zur Mitte der Waden gehen, obwohl es nichts auszusetzen gibt, wenn es von da bis zu den Knöcheln reicht, aber was unter die Knöchel geht ist für das Höllenfeuer.“

Dieses Verbot hat seine Wurzel im dahinterstehenden Hochmut. So sagte der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm): „Das Herabhängenlassen bezieht sich auf das Gewand, das (lange) Hemd und den Turban. Wer etwas aus Hochmut herabhängen lässt, den wird Allah am letzten Tage nicht anschauen.“ 

Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte: „Wer sein Gewand aus Hochmut hinter sich herschleifen lässt, den wird Allah nicht anschauen.“ Umm Salama sagte: „O Gesandter Allahs, was sollen die Frauen mit ihren Kleidern machen?“ Er sagte: „Sie sollen sie eine Handspanne lang herablassen.“ Sie fragte: „Ihre Füße werden entblößt bleiben.“ Er sagte: „Dann sollen sie diese eine Elle lang herablassen, aber nicht mehr.“ 

Den Frauen ist es ausdrücklich erlaubt, ihre Kleidung weiter herabhängen zu lassen, um ihre Füße zu bedecken. Eine Frau fragte Umm Salama (r.a.) Folgendes: „Ich bin eine Frau mit langem Saum an meinem Kleid und ich gehe durch dreckige Orte (was soll ich tun?) Umm Salamah erwiderte: „Der Gesandte Allahs (sallallahu alaihi was sallam) sagte: „Was danach kommt reinigt es.“ Abu Huraira (r.a.) berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte: „Ein Mann lief hochmütig umher, sich selbst in seinen Kleidern bewundernd. Allah ließ ihn von der Erde verschlucken, und er leidet darin bis zum Tag der Auferstehung.“

Salim Ibn `Abdullah berichtete von seinem Vater, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer seine Kleidung selbstherrlich hinter sich auf dem Boden schleifen lässt, den schaut Allah am Tage der Auferstehung nicht an.“ Abu Bakr sagte zu ihm: „O Gesandter Allahs, es kommt manchmal vor, dass eine Seite meines Lendentuchs von selbst nach unten hängt, es sei denn, dass ich darauf achte und es ändere.“ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Du bist nicht der, der dies aus Selbstherrlichkeit tut!“

Dass der Grund für das Verbot im Hochmut liegt, ist folglich evident. Allerdings soll ein Kleidungsstück auch äußerlich kein Zeichen des Hochmutes darstellen und nicht nur innerlich nicht aus Hochmut getragen werden. Man soll bei den einzelnen Arten der Kleidungsstücke darauf achten, welche Art des Tragens ein Zeichen des Hochmuts darstellt und diese vermeiden, so wie es bei langen Gewändern allgemein ein Zeichen von Überheblichkeit ist, sie am Boden schleifen zu lassen. 

Dr. Yusuf al-Qaradawi folgert: „Deshalb sollten Männer ihre Hosen ein wenig über dem Knöchel halten und es kann bis zu den Knöcheln herabgelassen werden, aber unter den Knöcheln ist es verboten, wenn es Prahlerei impliziert; wenn nicht, ist das Verlängern (nach unten) makruh (verpönt), besonders dann, wenn es Schmutz anzieht.“

Es ist unerwünscht, seine Kleidung bei Beginn des Gebetes anlässlich desselben und während des Gebetes hochzukrempeln oder die Haare aus selbem Anlass hochzustecken. Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte: „Mir wurde befohlen, mich auf sieben (Knochen) niederzuwerfen und dass ich weder mein Haar (hoch-/ zusammenstecke), noch mein Gewand hochkremple.“

Zulässig ist es für einen Mann ohne Kopfbedeckung zu beten, wiewohl es nach vielen Gelehrten besser ist, eine Kopfbedeckung zu tragen, nach dem Vorbild des Propheten (Allahs Segen und Frieden auf ihm) und seiner Gefährten. Sayyid Saabiq bemerkt hingegen, dass es keinen (klaren) Beweis dafür gibt, dass es vorzuziehen ist, mit Kopfbedeckung zu beten.

Was die Aura der Frau angeht, so gibt es einige Meinungsunterschiede unter den Gelehrten. Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) stellte klar, dass das rituelle Gebet einer erwachsenen Frau ohne Kopfbedeckung nicht akzeptiert wird. Manche, insb. die hanbalitische Schule, sehen das Bedecken des ganzen Körpers als Pflicht an. Nach der Allgemeinheit der Gelehrten sind Gesicht und Hände ausgenommen. 

Nach überwiegender Ansicht müssen die Füße jedoch bedeckt werden. Einem Teil der Gelehrten zufolge können die Füße hingegen unbedeckt bleiben. Dieser Ansicht ist Abu Hanifa und dies scheint die korrekteste zu sein. Die Kleidung darf nicht durchsichtig oder eng anliegend sein oder anders ausgedrückt, sie muss locker sein.

Jemand der keine Kleidung hat und nichts, womit er sich umhüllen kann, betet nackt, wobei es zum Teil als besser angesehen wird, sitzend zu beten und die Verbeugung und Niederwerfung bloß anzudeuten.

Es ist vorzuziehen, in mehr als einem einzigen Gewand zu beten (also z.B. in einem Ober- und einem Unterteil), weil Allah (s.w.t.) das größte Recht darauf hat, das man sich für ihn schön kleidet.

Es ist sowohl erlaubt barfuß zu beten wie auch mit Schuhen. In einem Hadith heißt es: „Er (Allahs Segen und Frieden auf ihm) stand im Gebet und pflegte manchmal barfuß und manchmal mit Schuhen zu beten.“ Zieht man die Schuhe aus, sollte man sie von sich aus auf die linke Seite legen, so lange an dieser Stelle niemand betet, ansonsten legt man sie einfach zwischen die Füße.

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